Fraktales Lernen

 

 

Je mehr das Gehirn nach eigener Façon lernen darf, desto effektiver ist Unterricht.

Neurobiologisch betrachtet besteht die Welt vor allem aus Mustern. Fraktale sind deren wichtigste Vertreter, denn hier stehen die Varianten ein und desselben Musters nicht nur nebeneinander (hundert Gesichter in einem Gruppenphoto), sondern sie sind sogar in sich selbst enthalten. „Muster in Mustern in Mustern“ finden sich überall dort, wo Natur „am Werk ist“: Adern, Bäume, Berge, Galaxien, Nerven, Strömungen, Wellen, Wolken….

„Fraktales Lernen“ nutzt die Liebe des Gehirns für Muster allgemein und Fraktale im Besonderen. Besonders leicht macht es dem Gehirn in dieser Beziehung die Mathematik. Denn sie beschreibt nicht nur die gesamte Natur, sondern trägt  selbst fraktale Züge. Für unser Gehirn ist sie Natur. Bzw. sie wäre Natur, würden wir sie nicht immer zuerst in alle Einzelteile zerlegen und dann auf eine lange Kette fädeln.

 

Hier eine wortlose „Erklärung“, wie sich Fraktales Lernen von einer induktiven Bottom-up Pädagogik unterscheidet. Und sollten Sie nach den ersten Sekunden versucht sein, zu sagen: „Warum geht das nicht schneller?“, dann versetzen Sie sich in die Lage der Schüler. Diese sitzen in einem ähnlichen Film. Er dauert  9-13 Jahre. Und keine Angst: der zweite Teil, geht deutlich schneller:

Programmiert  von theoremadebeethoven auf manim/Python
Arr.& Klavier: Corinna Söller, Bach-Fuge cmoll